Damsdorf ist einer der 14 Orte der Großgemeinde "Kloster Lehnin". Das Dorf liegt am Rand der Zauche zwischen Havelland und Fläming. Die erste schriftliche Erwähnung fand 1268 unter dem Namen Domestorp (Dorf eines Domes) statt. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Gemeinde von dem askanischem Landesherren dem Kloster Lehnin übereignet. Nach Auflösung des Klosters richtete das Amt Lehnin ein Vorwerk und eine Schäferei ein. Das Vorwerk wurde 1945 aufgelöst, der Grund und Boden aufgeteilt und an Obstzüchter und andere Siedler ausgegeben, um nur wenig später wieder in die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) Damsdorf zwangsvereint zu werden. Zum Besitz der LPG gehörten über 3.000 ha Obstplantagen, die nach der politischen Wende 1989/90 privatisiert wurden. Heute ist Damsdorf das agrarökonomische Zentrum des Gebietes um Lehnin mit zahlreichen Obst- und Gemüse-, sowie Geflügelzuchtbetrieben. Am Ortsausgang in Richtung Trechwitz hat sich die Firma "Wessels" mit einer Milchviehanlage und einer Biostromerzeugung etabliert. Die

Stromerzeugung verwertet die Endprodukte der Milchkühe und Maiskleinschnitt. Das hat leider zur Folge, dass die Felder rund um Damsdorf, auf denen früher Roggen und Raps wuchs, heute nur noch Maispflanzen tragen. Schade.

 

In der jüngeren Vergangenheit entstanden in Damsdorf der Wohnpark "Havelland", der Wohnpark "Am Hang" sowie zahlreiche schöne Einfamilienhäuser. Die Bevölkerungszahl wuchs in der Nachwendezeit

auf mehr als 1.700 Einwohner. Damit ist Damsdorf der zweitgrößte Ort im Gemeindeverbund.

 

Ein wunderschöner Weidenpalast am Damsdorfer Waldsee (Fenne) lädt zum Erkunden, Entspannen und Bestaunen ein. Das grüne "Gebäude" - ganz aus Weidenzweigen - erstreckt sich über eine Fläche von 415 m². Der benachbarte Park "Neu-Chiemsee" kann ebenfalls bewandert werden. Beides verbindet ein ausgeschilderter Wanderweg. Um die Fenne herum führt ein romantischer Fußweg, und in dem kleinen Waldsee kann man auch baden. Wie die Fenne entstand, ist unter "Geschichten" nachzulesen.

 

Die Kirche von Damsdorf, ein barocker Putzbau, besitzt einen mittelalterlichen Westturm aus Granit, dessen Turmhaube eine Windfahne aus dem Jahre 1777 trägt. Die Glocke stammt aus der Zeit um 1320.

 

Die Damsdorfer Kinder und die Kinder der Nachbarorte lernen in der Grundschule "Am Fenn", die während der letzten Wochen saniert wurde. Weiterhin gibt es eine Kita, einen REWE-"Nahkauf" mit Poststelle, betrieben von Frau Klinger, die Gaststätte "Zum Landlord" an der Damsdorfer Hauptstraße und eine Sportlerklause am Sportplatz.

 

Wir haben eine Freiwillige Feuerwehr und zahlreiche Vereine, darunter den Sportverein "Blau - Weiß". Zahnarzt und Tierarzt befinden sich am Ort, ein Allgemeinmediziner leider nicht, doch die paar Kilometer nach Göhlsdorf zu Katja Klemm, der Tochter und Nachfolgerin von Dr. Wilfried Klemm

kann man in Kauf nehmen. Blumenladen und Friseur gibt es und zahlreiche weitere Unternehmen, die sich hoffentlich noch hier vorstellen werden und somit ist auch gesagt, dass diese Aufzählung keinen Anspruch auf

Vollständigkeit erhebt. 

 

Damsdorf erreichen Sie mit dem Auto über die Autobahn A 2 Hannover - Berlin, Abfahrt Lehnin, aus Richtung Brandenburg über Schenkenberg und Trechwitz, aus Potsdam über die B1, Plötzin und Göhlsdorf.

 

öffentliche Verkehrsanbindungen:

Bus 550 Lehnin - Damsdorf - Groß-Kreutz - Götz - Deetz - Jeserig -Damsdorf

           - Lehnin

Bus 554 Brandenburg - Damsdorf – Lehnin
Bus 567 Lehnin - Damsdorf - Plötzin - Damsdorf - Lehnin
Bus 580 Belzig - Lehnin - Damsdorf - Werder – Potsdam

 

Weitere Informationen unter www.kloster-lehnin.de

 

 



Impressum | Datenschutz | Sitemap
© Wolfgang Walther